csa1
Traditionen.

csa2
Methoden.

csa3
Desiderate.



 
...während die, die stark sind, nur die Fragen stellen, deren Antworten sie auch bereit sind zu hören. Und deswegen erfahren diese eben alles, weil ihr Umgang mit den Dingen ein routinierter ist.



 
Erstaunlicherweise krähen immer die am lautesten nach der Wahrheit (oder ihrer Idee von Wahrheit), die ebendiese Wahrheit am allerwenigsten ertragen können, geschweige denn hören wollen.



 
Vorbei,
vorbei,
vor-, vorbei - vorbei;
jetzt isser endlich vorbei.




See, I was once told that
to be talked about
was one of the greatest forms of flattery

and I’m flattered that you’re talkin‘ about me
for you to talk about me
is something fun to do, Baby

yeah, you keep doin‘ what you do,
cause I’m definitely gon‘ keep doin‘ what I'm doin'

don’t doubt it, don’t doubt it
I’m not gon‘ talk about it, I’m gon‘ be about it

can you dig it?




Die stärkste Brille der Welt. Amateurfunk und Lochstreifen. Ground Control to Major Tom. Wie schön das Leben sein kann, wenn man nach prallen Abenden im Abteilwagen durch die Welt gleitet, in der Tasche Marzipankartoffeln für das Kind.




Dixieland-Jazz als die Musik der zutiefst traurigen Männer. Als einzig möglicher subversiver Akt derjenigen, die das offene Aufbegehren scheuen. Subversion durch die letztlich anale Akustik tief gepupster Tuba-Töne, durch Schweine-Glissandi der Blasinstrumente, durch bewusst stupides, dümmliches Schlagzeug, durch energisches Speichel-auf-den-Boden-Schleudern bei Flügelhorn, Posaune und Trompete, bizarr pluckernde Banjo-Klänge. Eine ganz bewusst, geradezu kalkuliert infantil-fröhliche Musik, die zu sofortigem Bierkonsum anregt und damit weiter in typisch männliche Verhaltenskodizes überleitet (gemeinsames Harnen, später, etc.).



 
Auf den folgenden Tag freute ich mich, auf den folgenden Abend und auch auf die folgende Nacht. Ja sogar noch auf den darauf folgenden Morgen.



 
Hellblau war der Himmel, eine neue, breite geteerte Straße lag vor mir. Ich war bereit zu fahren.




Ich erinnerte mich an die Nacht, in der wir im Eingang eines Hauses in der Pohlstraße kauerten, halb gegenüber sitzend, halb auf dem Schoß, die Beine ineinander verschränkt, uns so gierig küssten. Später mein Samen in ihrem Haar und ihr verschämt-stolzer Satz, genau so, mit diesem Geruch im Haar, würde sie jetzt noch einige Tage durch diese Stadt spazieren.



 
Es war Zeit geworden für einen neuen Morgen. Für das Abschneiden und Herausreißen alter Fetzen, für das Erwachsenwerden.




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