smokersdelight

Maurice, eins zwei.

Mal 20 Jahre weiter schauen. Sitzen wir dann zusammen auf der Couch? Friedlich vereint? Von früher erzählend? Hand in Hand? Wie Helmut und Loki? Oder sind wir dann gemeinsam verhärmt? Oder sind wir getrennt verhärmt? Oder getrennt glücklich?

Auf einmal, über Nacht, änderte sich meine Handschrift.

Da war sie, die Vision. Wir würden zu dritt eine Bar machen. Eine teure Bar. In Berlin oder Frankfurt. Stefan würde das Geschäftliche machen. Goncalo würde Barchef sein. Und ich verantwortlich für die Musik. Eine High End-Anlage mit Komponenten von Lua, B&W, Brinkmann und Cayin, perlender Jazz von Vinyl. Das würde funktionieren, 100%.

Die Mischung aus Hornbrille und Becks macht mich immer noch aggressiv.

Wir backen uns eine Frau.



 
Heute Nacht spukte die Seele des Lamms, das ich gegessen hatte, in mir.




Pace is the trick.



 
Norton Barrel Select, Malbec 2005.




Dirigieren ist die Luftgitarre des Bildungsbürgers.




Nach tagelangem grüngrau, steingrau, blassgrau, blaugrau, graugrau, aschgrau, fahlgrau, supergrau und spezialgrau endlich Sonne. Dazu Sonic Youth, Peace Attack.



 
Run from the pigs, the fuzz, the cops, the heat
Pass me your gloves, theres crime and its never complete
Until you snort it up or shoot it down
Youre never gonna feel free
Out on my skateboard the night is just hummin
And the gum smacks are the pulse Ill follow if my walkman fades
But Ive got absolutely no one, no one but myself to blame




Subs sind rekrutiert. Alle hochverschuldet und mit den Nerven am Ende, gutes Scheuchvieh.



 
Stefanie H. und Claudia F. sind jetzt Freunde. Sie haben sich durch den Einladungsassistenten gefunden.



 
Wir aßen Sushi. Ich ein Spicy Tuna Maki, ein Sake Sashimi, sie ein Kappa Maki, erstmals ohne fremde Hilfe mit Stäbchen. Stolz.

Dann fuhren wir Bus.

Dann gingen wir in die Bar, sie saß da und plinste cool auf den Tresen mit ihren 1,30 Metern. Trank was mit Maracuja und Orange und Zitrone und Puderzucker. Ich einen Martini. Ich erzählte ihr, dass Stefan Weber seine Bar nach seiner Tochter benannt hat. Und versprach ihr, falls ich irgendwann auch eine Bar aufmache, werde ich sie nach ihr benennen. Nein, das wolle sie nicht. Warum nicht? Sie habe einen besseren Namen. Wie der denn laute? "Links+Rechts Schwupp Schwupp!"

Dann fuhren wir Bus.

Daheim spielten wir ein paar Runden Track Mania United.

Jetzt liegt sie da, drei Meter entfernt, schläft. Redet im Schlaf zuweilen. Hustet manchmal. Ich will immer bei ihr sein und immer für sie da sein. Mein Ich, gespiegelt in einer weiblichen Seele.




Some
May say
I'm wishing my days away
No way
And if it's the price I pay
Some say
Tomorrows another day,
You'll stay
I may as well play



 
Es war die Zeit, in der ich mich bei dunklen, nächtlichen und frühmorgendlichen Spaziergängen stets und immer wieder aufs Neue sortierte. Immer wieder neue Synapsen anlegte, Dinge plante und verwarf, zügigen, aber gemessenen Schrittes. Gesprächsfetzen von Vorübereilenden, Handylachen, Bremsenquietschen.



 
Mit Hilfe einer so genannten Ensemble-Technik, die einen Mittelwert aus 20 verschiedenen Prognosen herausrechnet, wagen die Wetterfachleute die Prognose, dass die Lage "sehr stark in Richtung Winter tendiert".

Ja, sagenhaft, ihr Pimmelchen.




All the windows are glowing
The branches bending low
The skyline is swinging
Rocking back and forth
Walking down this dirt road
Watching at the sky
It’s all I can do
It’s all I can do

All the years keep rolling
The decades flying by
But…
The days are long
So here’s one to the pigeons
And the tugboats on the river
Here’s one to you
For walking in my shoes

Oh you know I’d never leave you
No matter how hard I try
You know I’d never leave you
And that’s just how it is

But Molly
She’s like you
Oh the static
That is in everyone but you
Oh it’s funny
To think it through
Everybody
That is deep
Everyone but you




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