Das fragende "Okay?"

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Der Krebs, der meinem Vater das Aussehen von Winfried Noé gab.

Angriffe von H1N1, Influenza B und Noro abgewehrt mit Martini (Saffron, Orangenzeste), Manhattan, Guyana Manhattan und Brandy Crusta.

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Ins Serviceloch gefallen.

Da haben sie mir ein iPhone aufs Auge gedrückt.

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Die bildschönen Lesben unter dem Realismus-Spiegel.

Meine Oma, die meine Stirnküsse mit mehr und mehr Begeisterung entgegennahm. In der Alzheimergruppe die Frau, die immer wieder, alle vier Sekunden, in genau dem selben Tonfall und in Todesangst schrie: "Muss ich jetzt ins Krankenhaus"?

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Text über einen Menschen schreiben, der nichts gibt, alles fordert, und für jedes Unglück oder Misslingen andere verantwortlich macht. Text über den Menschen, der es mit diesem Menschen aushält und an ihm so reift, dass er hinterher von allen geliebt wird.

Zipfel, Braunkack, Blödbommel.

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Ich chock meine Mails.

Mit dem Schwager um 12 Uhr zwei Kilo Rinderfilet perfekt garen und und um 13 Uhr betrunken mit dem besten aus Vaters Weinkeller.

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Text über einen Menschen schreiben, dessen Leben daraus besteht, Buchstaben in Alkohol zu verwandeln, wobei neue Buchstaben entstehen. Das perpetuum mobile.

Freund Mittelstrahl.

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Wie tröstlich es ist, um 30.12. das *eigentliche* Silvester zu feiern.

Meine Stimme wechselte die Oktave.

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Pohlstraße im Schneesturm.



 
Vielleicht ist das der Liebesbeweis in diesen Zeiten: die Suche einstellen. Der Mensch in der Moderne erlebt durch das Internet derartige Gefühls- und Wesensüberlappungen, ein so perfektes Matchmaking, die ganze Welt ist zur Such- und Findemaschine geworden; vielleicht ist es die Liebeserklärung, einem anderen zu sagen: Sieh her, ich stelle die Suche ein. Ich melde mich ab, von hier, aus diesem Netz, ich beende die Suche.



 
Eine glückliche Zeitspanne, schwarz auf weiß, sorgfältig gesetzt, auf schönem Papier gedruckt.



 
In den Tagen vor Weihnachten bin ich stets fast allein im Büro. Nur vorne am Empfang sitzt noch die Empfangshäsin, streunt bei Facebook rum und macht den Kurierdiensten die Tür auf.

Die Redaktionstische sind verwaist. Ich mache "Ablage", einmal jährlich, was bedeutet, dass ich einfach alle Papierstapel, die auf und neben und unter dem Schreibtisch stehen, ungesehen wegwerfen. Was wichtig ist, ist eh bearbeitet, was wichtig werden könnte, wird wiederkommen - und was unwichtig ist, ist damit erledigt. First things first.

Endlich die Telefonate führen, die man das ganze Jahr nicht geschafft hat. Endlich die Espressomaschine entkalken. Endlich einmal wieder sehr laut Musik hören. Endlich einmal Bilanz ziehen.




Anlageberatung und ineinandergeschränkte Köpfe, Arme, Beine, während Drink um Drink gereicht wurde.



 
Blut.



 
Hamburg spiegelverkehrt.



 
Die schönsten 90 Minuten seit ganz ganz langer Zeit.




Wie geborgen ich war.




pm1

Genuss über Stunden.

pm2



 
Der Geldhinterherlauf.




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