Durchmetern im Tunnelmodus. Die Maschinen laufen volle Fahrt.



 
20.000 Zeichen runtergerotzt.




zapa zapa ZAPAGECK!



 
Notizzettel: Niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals niemals Anwälte auf ein Thema schmeißen, das man auch über ein Telefongespräch hätte klären können. Kafka hat noch untertrieben.



 
Don Alphonso und ich sind zu Gast bei Helmut Schmidt. Wir sitzen auf der Terrasse seines Hauses. Es gibt Kaffee und Kuchen, den Don Alphonso mitgebracht hat. "Ah, das ist also der gute Kuchen, den man immer in seinem Blog sieht", dachte ich. Der Kuchen sah zwar nicht so toll aus, schmeckte jedoch himmlisch. Ich wundere mich, dass Helmut Schmidt gar nicht raucht; obwohl wir schon über eine Stunde da sind, hat er sich bisher noch keine Zigarette angezündet. Helmut Schmidt bittet uns, den Kaffeetisch etwas gerade zu rücken. Unter den Tischbeinen befanden sich nämlich ursprünglich vier etwa handtellergroße, gelbe Fußbodenschoner aus Stoff, die jedoch inzwischen unter den Tischfüßen weggerutscht sind. Don Alphonso und ich heben vorsichtig den Tisch an, um die Tischfüße wieder auf den Fußbodenschonern zu platzieren. Leider hebt Don Alphonso seine Seite etwas zu ruckartig an, sodass mehrere gefüllte Saft- und Wassergläser umkippen und eine ziemliche Sauerei entsteht. Don Alphonso und ich kriegen den völligen Lachflash angesichts dieser absurden Situation, und ich denke bei mir: "Der ist ja richtig, richtig nett".

(aufgew.)



 
Aufgewacht und der Plan war klar, konnte nicht aufgeschoben werden, sofort, Fahrradtasche packen, raus.

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Zuvor ein Kuss, eine Zigarette und zwei Tropfen Schmiermittel.

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Die Stadt, die kleiner und weitläufiger wurde.

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Und irgendwann nur noch Asphalt und Wiesen.

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Wälder und Felder.

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Links von der Straße eine Gewitterfront, rechts von der Straße sich türmende, sonnenbeschienenen Wolken.

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Faule, lasziv in Zeitlupe sich drehende Windräder.

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Ein neuerliches Konzept flog mir unterwegs zu.

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Mein T-Shirt als Fliegenfänger.

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Und dann droben über dem Amtssee die Zeit anhalten.

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Stunde um Stunde schien es nicht dunkler zu werden, das Licht änderte sich nicht wahrnehmbar.

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Auf dem Ruderboot in der Ferne eine sich ausziehende Frau.

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Am Nebentisch ein lebenslang ungefickter Klugscheißer.

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Ich kämpfte mich durch Herrndorfs Sand.

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Und schlief lang und tief.



 
Tief und innig.



 
Wenn Matthew Caws in die Kopfstimme geht, guckt er wie Tilman Spreckelsen.




Die Mitte der Welt.

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Das südlichste Ende Europas,

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Umflort von Passatwinden.

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Den Schlüssel in meiner Hosentasche umfassend.

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Muränen und gestreifte Fische.

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Moose und Flechten.

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Horchata de Chufa.

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In Dünen.

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Nachdenklich.

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Besonnt.

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Zu Fuß von Cruz de Tejeda nach Artenara bei 42 Grad.

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Und dann das erste Bier.

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In Vorfreude.

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Auf eine neue Heimat.

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In Soja marinierter Thunfisch mit dreierlei Erbse und Oliveneis.

Hummer und gebackene Brandade mit weissem Spargel und Holunder.

Seeteufel mit Oktopusbolognese, Tomate und Perlzwiebel.

Rehrücken mit Bohnencassoulet und krossem Speck.

Geschmorte Rehschulter mit Pfifferlingen, Palfyknödel und Feige.

Käseauswahl vom Maître Affineur Waltmann.

Chernobyl Diaries.

Sazerac.

Old Fashioned.

Myryad MXA 2150.
Funk LAP 2.
Marantz SA7001.
Neat Acoustics Momentum 4i.
Clavia Nord Piano 88.
Yamaha APX 700.

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