Ich fuhr über Asphalt, Feldweg, Sand und Moos. Überquerte Autobahnen und Wasserstraßen, gestreift von fallenden Blättern. Passierte verlassene Kasernen, tiefe Wälder, rostende Peitschenlaternen und verfallene Häuser. Entlang der märkischen Eiszeitstraße leerte ich langsam meinen Schädel von Gedanken, Gefühlen, Erinnerungen und wurde eins mit meinem Atem und dem Tritt der Pedale. Schweißdurchsogene kurze Rast an entfernten Tankstellen. Und irgendwann eine warme Badewanne, im Hotel, mitten im Wald. Später: geschenkte Zeit.