Wir aßen Sushi. Ich ein Spicy Tuna Maki, ein Sake Sashimi, sie ein Kappa Maki, erstmals ohne fremde Hilfe mit Stäbchen. Stolz.

Dann fuhren wir Bus.

Dann gingen wir in die Bar, sie saß da und plinste cool auf den Tresen mit ihren 1,30 Metern. Trank was mit Maracuja und Orange und Zitrone und Puderzucker. Ich einen Martini. Ich erzählte ihr, dass Stefan Weber seine Bar nach seiner Tochter benannt hat. Und versprach ihr, falls ich irgendwann auch eine Bar aufmache, werde ich sie nach ihr benennen. Nein, das wolle sie nicht. Warum nicht? Sie habe einen besseren Namen. Wie der denn laute? "Links+Rechts Schwupp Schwupp!"

Dann fuhren wir Bus.

Daheim spielten wir ein paar Runden Track Mania United.

Jetzt liegt sie da, drei Meter entfernt, schläft. Redet im Schlaf zuweilen. Hustet manchmal. Ich will immer bei ihr sein und immer für sie da sein. Mein Ich, gespiegelt in einer weiblichen Seele.




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