Ich stapfte durch Schneematsch, frühmorgens, grau, hörte dabei "Up on the ladder" und dachte über mein Denken, mein Handeln, mein Fühlen nach. Eigentlich sollte sich doch alles gegenseitig bedingen, eine - wenn auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln angeleuchtete - Entität. Je länger ich stapfte und stapfte, desto klarer wurde mir, dass ebendies nicht der Fall ist. Sondern dass mein Denken mein Denken ist. Dass mein Handeln aber ein eigenständiges, fast möchte ich sagen nicht kontrolliertes Handeln ist. Und das Fühlen wiederum eben ein Fühlen. Und dass die drei Jungs sich eigentlich sogar gelegentlich behindern. Im Übrigen sehr sehr viel Freude mit Woody Allen's Mockumentary "Zelig" gehabt. Einer seiner frühen, auf jeden Fall einer seiner besten Filme.