Petshop Boys - Yes.
Ja, es ist ein Geniestreich.
Ein glitzerndes Album, wie eine Nacht, die man zugebracht hat. Eine Winternacht 2009, eine Nacht mit Taxis und Restaurants und Bars, mit wieder Taxis, mit gutem Sex und wieder Taxis, mit Atemlosigkeit und Handy-Schnappschüssen, das alles selbstverständlich gutaussehend, schlank, perfekt gekleidet.
King of Rome ist eines dieser Lieder, das einen durch diese Nacht trägt. All over the world wiederum beinhaltet einen der bratzigst-fetten Beats des Jahrzehnts mit schön laidbacken Handclaps, "oeohe"-Gesängen und völlig übel-geilen, bewusst hart geschnittenen 80-er-Jahren-Vocal-Samples. "This is a song of boys and girls", glitzert und funkelt es zu diesem obszön langsamen Stampfbeat und je mehr man sich reinfallen lässt und tanzt ("The night sky, like velvet..."), je öfter man das alles hört, desto klarer wird, dass die Petshop Boys mit einer Musik vor allem eines abbildet:
Die Leere des Menschen im Jahre 2009, umgeben von UMTS, WLAN, Facebook und dem dichtesten unsozialen Netz, das es je gab.
"Yes" ist ein trauriges Album. Es ist glamouröse Trauer.
Ja, es ist ein Geniestreich.
Ein glitzerndes Album, wie eine Nacht, die man zugebracht hat. Eine Winternacht 2009, eine Nacht mit Taxis und Restaurants und Bars, mit wieder Taxis, mit gutem Sex und wieder Taxis, mit Atemlosigkeit und Handy-Schnappschüssen, das alles selbstverständlich gutaussehend, schlank, perfekt gekleidet.
King of Rome ist eines dieser Lieder, das einen durch diese Nacht trägt. All over the world wiederum beinhaltet einen der bratzigst-fetten Beats des Jahrzehnts mit schön laidbacken Handclaps, "oeohe"-Gesängen und völlig übel-geilen, bewusst hart geschnittenen 80-er-Jahren-Vocal-Samples. "This is a song of boys and girls", glitzert und funkelt es zu diesem obszön langsamen Stampfbeat und je mehr man sich reinfallen lässt und tanzt ("The night sky, like velvet..."), je öfter man das alles hört, desto klarer wird, dass die Petshop Boys mit einer Musik vor allem eines abbildet:
Die Leere des Menschen im Jahre 2009, umgeben von UMTS, WLAN, Facebook und dem dichtesten unsozialen Netz, das es je gab.
"Yes" ist ein trauriges Album. Es ist glamouröse Trauer.