Manuskriptabnahme erfolgt.
Die Cherry G230 ist die ideale Tastatur zum mittrommeln. Der linke Daumen unterhalb der Spacetaste gibt eine 1a Bassdrum ab. Der gespreizte linke kleine Finger auf der linken Seite, direkt neben der Tabulator-Taste, gibt eine dermaßen fette, präzise Snare, ungefähr wie ein Cajun. Dazu noch mit dem rechten Mittelfinger auf der rechten Maustaste die Hi-Hat, ach - Zauber!
Bitburger, Erdnüsse, Chips, Pepsi, Ricard, Tavel, Blattsalat mit Großgarnelen und Basilikumbutter, Linsen auf Lachstatar, gefüllte Hähnchenkeule, Großgarnelen mit La Ratte Kartoffeln und Pimientos de Padron, Zitronensorbet mit Wodka, Profiteroles, Muscat, Espresso, Calvados, Pastis, Rosé.
Und keiner, der das alles zählte und vermaß.
Ein Zimmer voller verstreut herumliegender, hektisch heruntergerissener Klamotten, halboffene Taschen und Koffer, zerrupfte Kulturbeutel, eine Badewanne mit Bergamotte-Öl.
Und keiner, der aufräumte, trockenwischte, Müll trennte.
Und keiner, der das alles zählte und vermaß.
Ein Zimmer voller verstreut herumliegender, hektisch heruntergerissener Klamotten, halboffene Taschen und Koffer, zerrupfte Kulturbeutel, eine Badewanne mit Bergamotte-Öl.
Und keiner, der aufräumte, trockenwischte, Müll trennte.
In Erwartung lauter Gitarren. In Erwartung von Bier. In Erwartung von Sonic Youth. In Erwartung tauber Ohren. In Erwartung.
Argh ist wieder da. Das ist schön.
Sie lag da im Bett mit ihrem rotwangigen, fieberglänzenden Kopf, umringt von ihrem Kuscheltierzoo. Ich hatte ihr einen kalten Waschlappen auf die Stirn gelegt und lag neben ihr im Bett. Wir hielten Händchen. Sie war vor Müdigkeit ganz still. Ich sagte ihr, wie schön das sei, dass sie auf der Welt sei. Sie überlegte lange und sagte dann: "Es wäre auch ganz schön blöd, wenn du nicht da wärst". Fast etwas schüchtern antwortete ich: "Ja?"
Sie ergänzte: "Dann wär das ja sonst nicht auszuhalten".
Ich verkniff mir eine Rückfrage.
Sie ergänzte: "Dann wär das ja sonst nicht auszuhalten".
Ich verkniff mir eine Rückfrage.
Nach einer anderthalbstündigen Koffer-Odyssee, nach einem nicht eingetroffenen Shuttle-Bus, nach einer halsbrecherischen Taxifahrt ("KRÄDITTE KARDE? NO-Ä! ONNLI KÄSCHÄ!"), nach halbstündigem Einchecken, nach halbstündigem Boarding, nach zweistündigem Flug, nach dreiviertelstündigem Pushback-Transfer wegen defekter Bugradsteuerung, nach fünundvierzigminütiger Gepäckausgabe, nach achtundzwanzigminütiger Taxifahrt, nach fünfminütigem Duschen stand ich vor dem Bett meiner schlafenden Tochter. Und schloss sie in meinen Arm.

Da liege seine Hose auf dem Boden.

Die Frau, die vor ihnen ginge, habe die selben merkwürdig krummen Füße, wie er.

Sein linkes Hosenbein sei umgeschlagen.

Ob er die Nasenhaare nicht doch mal schneiden könne.

Ob er wirklich die absurde Tiberfahrt machen wolle.

Er trinke ja schon sehr viel Kaffee.

Er habe da Flusen im Ohr.

Ob er eigentlich wirklich echte, tiefe Freundschaften habe.

Ob er sie eigentlich noch begehre.
TXL
FCO
CIA
SXF
FCO
CIA
SXF
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