Gipfeltreffen, Kernschmelze, alles.



 
Alle sind krank und alle husten und alle rotzen, schniefen, räuspern sich, sie blasen blasigen Schmadder in Taschentücher, sie halten sich die Hand nicht vor den Mund und raunen düster von der Grippewelle, dabei sind sie die Grippewelle. Wenn nur jeder, der sich einigermaßen unfit fühlt, zu Hause bliebe und die Welt mit seinem Antlitz verschonte, dann gäbe es keine Epidemien. Aber sie verwechseln das gemeinsame Herumhängen und -glucken mit sozialem Verhalten und tröten aufs Unsozialste ihre Keime in die Gegend.



 
A sculpture is a sculpture
Marmelade is marmelade
And a sculpture of marmelade is a sculputure
But it isn´t marmelade



 
Ich war durch einen kalten Abend spaziert. Zuvor war der Termin mit Dr. H.W. gewesen, ein Termin, der vollumfänglich meinem Wunsch entsprochen hatte. Ein Termin, der mir letzte Unsicherheiten genommen hatte. Ein Termin, der mich lachend, mit einem neuen Verbündeten aus der Tür in einen stürmischen Abend geworfen hatte. Ein Termin, nach dem ich vor innerer Freude geradezu barst. Danach thailändisches Essen, ein gehaltenes Schweigegelübde und der Gang durch Steglitz, schnellen Schrittes, in Tanzlaune, zu dem hervorragenden Album "Avodaco Baby". Wieder eine Schlacht geschlagen, eine wichtige.



 
In feuriger Laune.



 
Seoul Kwan.



 
333 Zeilen Aufmacher, 1 Kasten, 2 BUs, in 72 Minuten reingehackt und durchs Gate durch. Schampus, jetzt.



 
Ich freue mich sehr mit zwei Menschen über Keimendes.




Profil
Abmelden
Weblog abonnieren