Buddha bei die Fische tun.




Das treue Fahrrad aus dem Keller geholt. Und jetzt wieder schön auf dicken Ballonreifen herumeiern.



 
bar1

Schachtel Zigaretten gekauft und gleich wieder weggeworfen. Ich kann als geheilt betrachtet werden.

Die Bessermännchen.

Selten so ein vollständiges Wohlgefühl gehabt, exakt die richtigen Menschen zu kennen. Der Weltgeist hat die richtigen angespült. Jetzt gilt es sie mir so lange, wie er es mir zugesteht, zu bewahren. Mit Höflichkeit, Ehrlichket, Respekt, Großzügigkeit und Nachsicht.

bar2

Der lakonische Holländer Gerrit, den ich "Chhherrit" nennen möchte. Die so warmherzige Sabine. Das getrennte, aber doch noch sympathisierende Paar. Das kluge, mutige Paar, das von der Trennung profitiert hat. Das Paar, das eingesehen hat, dass er zu krass und zu wild ist für sie und ihr Gesundheits- und Sicherheitsbedürfnis. Dass sie wiederum mit ihrem Unverständnis fürs Blasen für ihn völlig ungeeignet, ja unperformant für ihn ist. Dass er mit seiner S-Klasse mit Dachauer Kennzeichen einfach eine Nummer zu heftig für sie ist. Nun passt er auf sie auf und sie sind Freunde. Genau das, was sie beide brauchten. Kinky Sex hat er auch so genug. Frauenversteher ohne Leidenschaftsambitionen hat sie auch so genug.

Sie wird sich dann und wann nach seinem krummen, sehr großen aber auch etwas stinkenden Schwanz sehnen. Und er sich nach dem Blümchensex mit ihr, der so erfrischend normal und einfach zu bewerkstelligen war. Sie war koitusfixiert (blasen und reiben und wichsen doof!), brauchte ca. 30-35 Stöße, bis sie (verlässlich! Uhrwerk!) kam.

Wenn einem das alles als Mann nicht reicht, trennt man sich. Oder man sucht sich - wenn ein Kind da ist und man einen Funken Verantwortung für das Kind besitzt - eine Geliebte.

Gut Therm!

Das parasitäre Dasein.

Einen langen Text über Merles Freundin und ihren leidenden Mann schreiben.

bar3

Das müde Gesicht der Olive.

Der ernsthafte Pullovermann.

Im Wald leuchten nur Brandstifter.

Knizia & Strelow,




!K7046CD
In hochaufgeräumter, beseelter Stimmung.

One-two
A-check-a
One two




8 Kilo weg. Halbzeit.



 
mjunik1

mjunik2

mjunik3

mjunik4

mjunik5

In der Aussegnungshalle verdichtete sich die Gesamttrauer und der Gesamtrespekt von 250 Menschen zu einem ungeheuren Schweigen, nur durchsetzt von Naseputzen und Husten.

Wir hatten die Aussegnungshalle in grauer Kälte betreten, die Füße froren uns beinah fest. Während der Zeremonie erschien die Sonne, ihr Licht gebrochen durch die bunten Hallenfenster. Erst ein zarter Schein, dann ein großes, festes, bestimmtes Strahlen. Als wär's ein letzter Gruß von HB.

Später ein Blumenmeer und der feste Plan, dass Wünsche künftig zu erfüllen sind. Bevor man aus dem Leben gerissen wird.

Beim Austreten aus der Halle die Gewissheit: Wir hatten ihn eingetauscht, gegen ein warmes Frühlingslicht.

Im englischen Garten schmolzen die zugefrorenen Wasserflächen und Weißbiere flossen.



 
München.



 
Songs for Drella.



 
Mein Frühlingsdetektor hat angeschlagen.



 
Biofeedback, sehr, sehr nah.



 
Wie ich bereits erwähnte.




Ich stapfte durch Schneematsch, frühmorgens, grau, hörte dabei "Up on the ladder" und dachte über mein Denken, mein Handeln, mein Fühlen nach. Eigentlich sollte sich doch alles gegenseitig bedingen, eine - wenn auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln angeleuchtete - Entität. Je länger ich stapfte und stapfte, desto klarer wurde mir, dass ebendies nicht der Fall ist. Sondern dass mein Denken mein Denken ist. Dass mein Handeln aber ein eigenständiges, fast möchte ich sagen nicht kontrolliertes Handeln ist. Und das Fühlen wiederum eben ein Fühlen. Und dass die drei Jungs sich eigentlich sogar gelegentlich behindern. Im Übrigen sehr sehr viel Freude mit Woody Allen's Mockumentary "Zelig" gehabt. Einer seiner frühen, auf jeden Fall einer seiner besten Filme.




Profil
Abmelden
Weblog abonnieren